Atmosphären schaffen. Das ist unsere eigentliche Tätigkeit

10 Oktober, 2018

Das schwedische Design-Studio Note war zu Gast in Barcelona zur Vorführung der Leuchte Musa von Vibia.

Vibia - Stories - Creating Ambiences - Note Event

Charlotte Ackemar und Sanna Wahlin des Design-Studios Note präsentieren Musa von Vibia im Raum RI-Culture by Francesc Rifé in Barcelona.

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Kurz nach ihrer Ankunft aus Stockholm, Sitz des Design-Studios Note, hielten Charlotte Ackemar und Sanna Wahlin einen Vortrag über ihre Arbeit, und stellten zunächst klar, dass für sie und ihr gesamtes Team „Kreativität darin besteht, genau das Detail zu finden, das fehlt und Gedanken und Ausdrücke immer wieder neu auszurichten um genau auf den Moment zu stoßen, in dem es plötzlich Klick macht“. Erst wenn alles aufeinander abgestimmt ist, ist ein Projekt vollendet.

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Bei Note handelt es sich um ein multidisziplinäres Design-Studio, das Produktdesign, Innenausstattung, Architektur, Grafikdesign sowie Kunst-Management umfasst. Wenn man sie fragt, worin ihre Arbeit besteht, erklären sie, dass das Schaffen von Atmosphären die eigentliche Tätigkeit von Note Design ist. Methodologisch gesehen arbeiten sie auf mannigfachen Ebenen: von Materialien über Strukturen, Farben, den Gegenstand an sich, den umgebenden Raum, … und berücksichtigen jedes noch so kleine Detail. „Die erfolgreichsten Projekte“, stellen sie fest, „sind diejenigen, bei denen wir möglichst viele Ebenen einbezogen haben“.

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Charlotte und Sanna erzählen bezüglich der Anfänge der Kollektion Musa: „Wir dachten ganz freizügig darüber nach, was wir entwickeln wollten: eine zarte, elegante und feminine Leuchte…, die zudem einen Kontrast zu anderen Vibia-Kollektionen, die einen eher architektonischen Charakter haben, bildet“. Als sie sich die Lichtquelle vorstellten, wollten sie auf abstrakte Art und Weise das Gefühl vermitteln, das Licht von Ort zu Ort führen zu können. Deshalb mögen sie die tragbare Version von Musa besonders gern. Sie nahmen diese Prämissen als Vorlage und setzten sich dann intensiv mit Farben, Strukturen sowie Materialien auseinander; gleichzeitig lösten sie die technischen Aspekte in Zusammenarbeit mit dem Team von Vibia.

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Note Design sah bei der Kollektion Musa wieder einmal die Lösung in der Atmosphäre, die es ermöglicht, die Leuchte zu entwickeln. Ihr Zauber liegt darin, das warme, weitläufige Licht, das der kleine Diffusor aus mundgeblasenem Glas ausstrahlt, mit dem von der ihn umgebenden Fläche reflektierten Licht zu vereinen. Licht, Materialien und Effekte spielen hier zusammen.

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Während des Vortrags stellten die Designerinnen einige ihrer neuesten Inneneinrichtungsprojekte sowie Ideen für Innendesign im Eigenheim, Büros und Restaurants vor. Diese zeigen, wie groß ihr Gespür ist, um Farbpaletten anzuwenden, den Spürsinn durch eine geschickte Auswahl von Materialien und Strukturen anzuregen und Dagewesenes durch Töne und Muster neu zu erwecken. Ihre Projekte, die in einem klar definierten Gestaltungsprozess umgesetzt werden, bringen einzigartige, überraschende und fesselnde Atmosphären hervor. Sie fassten zusammen: „Es ist uns wichtig immer wieder neue Hingucker zu entwickeln. Wir arbeiten aus Leidenschaft und sind ebenso auf leidenschaftliche Kunden angewiesen, um gute Projekte voranzubringen. In Vibia haben wir einen solchen Kunden gefunden“.

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Sie stellten klar, dass sie „beim Entwerfen gerne grenzenlos denken, und alle Türen offen stehen sehen“. Tatsächlich handelte es sich auch bei dem Auftrag, den sie von Vibia erhielten um einen offenen Auftrag. Pere Llonch, Geschäftsführer von Vibia, erinnert sich, dass es in der Anlaufphase des Projekts darum ging, eine nahbare Leuchte zu entwickeln, die den direkten Kontakt mit dem Licht ermöglicht und Besinnung sowie Feingefühl hervorruft.

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Nach dem Vortrag bekamen die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit Charlotte und Sanna zu unterhalten und dabei einen Cocktail zu genießen.

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Vielen Dank an Francesc Rifé für die Bereitstellung des großartigen Raums RI-CULTURE, gleich neben seinem Innenarchitekturstudio in Barcelona gelegen. Unser Dank gilt auch allen Teilnehmenden für dieses lebendige Wiedertreffen nach der Sommerpause.